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Check in, man! Out?

Die Philosophie der Melodie

Die grundsätzliche Frage, die man sich im Rahmen der Musiktheorie stellt, lautet: "Warum sind manche Melodien gut und manche nicht so?"

Die kognitions-psychologische Frage, ob es überhaupte gute oder nicht so gute Dinge gibt, lassen wir links liegen, kurbeln das Fenster runter und rufen: "Ja, watt denn!".

Die Frage, ob bestimmte musikalische Fragmente und Vorgehensweisen uns durch kulturelle Prägung in früher Kindheit aufoktroyiert wurden, ist da schon interessanter. Tatsache ist, dass bestimmte Intervalle und somit Tonarten bestimmte Stimmungen hervorrufen.

Ob diese Stimmung als "angenehm" oder "nicht so angenehm" empfunden wird, hängt eher davon ab, welche Ausgangsstimmung vorhanden ist, als von objektiven Tatsachen. Deswegen gibt es (das Design außen vor gelassen) für jede Komposition einen Platz; die Frage, welchen Platz die Komposition einnehmen sollte, scheint also die richtige Frage für eine kompositorische Herangehensweise zu sein.

Wichtige Hilfsmittel sind Assoziationen mit bereits bekannten Musikfragmenten, deren offensichtlicher Platz und ein dramaturgisches Denken.

Also:

  1. Such dir aus, welche Stimmung deine Kompositon erzeugen soll.
  2. Erinnere dich, was bei dir diese Stimmung hervorruft und webe alles, was dir einfällt, in die Komposition ein.

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