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Check in, man! Out?

Design von Bässen

Die erste Enscheidung die man beim Bass-Design treffen muss ist die der richtigen Wellenform. Hier sind die am häufigsten verwendeten:

1. Die Sinuswelle (Sine) Beispiel hören
Die Sinuswelle ist der dumpfeste Ton, den man erzeugen kann, denn sie hat keine Obertöne. Auch das Telefon-Freizeichen ist ein Sinus-Ton (In Europa ein A). Vorteil: Sehr dumpf und massig. Nachteil: Filtern bringt hier nichts, denn du kannst keine Obertöne wegnehmen.

2. Die Sägezahnwelle (Sawtooth) Beispiel hören
Sägezahnwellen erinnern an Benni Benassi. Sie klingen genau so, wie man denkt: schneidend. Die Sägezahnwelle hat viele Obertöne, deswegen kann man sie auch sehr gut filtern.

3. Die Rechteckwelle (Triangle) Beispiel hören
Die Rechteckwelle als Bass erinnert an Booka Shade. Die Rechteckwelle besitzt nur ungerade Obertöne, deswegen klingt sie sehr hohl. Als Bass hat sie oft zu wenig Druck, weswegen man sie mit eine Sinuswelle im Grundton mischen sollte.

4. Die Dreieckwelle (Pulse) Beispiel hören
Eine Dreieckwelle klingt weicher als die Rechteckwelle aber auch ziemlich hohl. Für druckvolle Bässe ungeeignet.

Experimentier ein bisschen mit diesen Wellenformen und du wirst merken, dass man sie zwar kombinieren kann, aber nicht jede Kombination gut klingt.

Die Verzerrung

Ein Bass kann ohne Verzerrung langweilig klingen, aber durch die richtige Verzerrung perfekt werden, besonders Sinuswellen. Durch Verzerrung werden dem Ton nämlich Obertöne zugefügt.
Ich kann dir zur Verzerrung unbedingt die "Scream Sound Destruction Unit" in Reason empfehlen.

Filtern

Bewährt hat sich auf jeden Fall ein Lowpass-Filter (LP), der sich öffnet und schließt. Dabei bleibt der Bass gleichmäßig und nur die Obertöne werden herausgenommen. Alle anderen Filtermethoden sind natürlich auch erlaubt. Im Drum´n´Bass werden auch häufig Bandpass-Filter (BP) benutzt, die den Bass kurzzeitig völlig anders klingen lassen, da sie nur ein bestimmtes Frequenzband herausnehmen.